Was ist Stress und was kann man selbst tun

Was Stress ist und wie er entsteht

Wenn man wissen möchte, was Stress ist, muss man etwas ausholen. Es gibt drei Kategorien von Stress. Zum einen gibt es den Eustress (positiver Stress), zum anderen den Distress (negativer Stress) und als drittes den neutralen Stress. Der normale Stress motiviert uns zum Beispiel.

Durch Stress und Widerstand wachsen wir Menschen. Ohne Stress keine Weiterentwicklung. Zur Gefahr kann lediglich der Distress werden. Alle anderen Kategorien können uns Menschen nichts anhaben. Deshalb ist eine konstruktive Unzufriedenheit nie etwas Schlechtes.

Distress hingegen entsteht, wenn wir Situationen als Gefahr einstufen, die uns in der Zukunft (kurz- mittel- und langfristig) in Bedrängnis bringen könnten. Es hat also quasi eine Schutzfunktion für uns vorgesehen.

Jetzt sehen wir uns an, was Stress bedeutet

Stress ist ein innerer Spannungszustand, der durch Angst, Lärm und Hitze entstehen kann, quasi die Anpassung an diese Belastung. Jeder Mensch reagiert anders auf Stress, abhängig von Alter, Geschlecht, Veranlagung und andere Faktoren.

Einige Menschen kommt es so vor, als wäre das Leben in den vergangenen Jahren immer komplexer und anstrengender geworden. Tatsächlich ist es so, dass sich die Informationsflut, die auf uns einwirkt, in immer kürzerer Zeit verdoppelt und wir das Gefühl haben, wir müssten viele Aufgaben auf einmal bewältigen. Unser Gehirn ist allerdings dafür nicht ausgelegt, da es sich evolutionär nicht recht viel weiterentwickelt hat.

Dazu kommt, dass der Beruf und der privaten Alltag Konflikte mit sich bringt und dass wir eigene Interessen dadurch immer öfters zurückstellen. Das birgt die Gefahr in sich, dass wir uns möglicherweise immer mehr in die Opferrolle hineinbegeben, weil wir gegebenenfalls das Gefühl haben, unsere Situation nicht mehr selbst beeinflussen zu können.

Was können Sie tun, um Stress in ihrem Alltag zu reduzieren?

  • Trinken Sie ausreichend Wasser über den Tag verteilt
  • Gehen Sie täglich 30 Minuten spazieren
  • Öffnen Sie morgens das Fenster und atmen tief durch
  • Machen Sie sich eine Liste, was Sie an diesem Tag vorhaben
  • Legen Sie sich 20 Minuten hin und schließen die Augen
  • Machen Sie Dinge, die Ihnen Freude bereiten
  • Treffen Sie sich mit Menschen, die Sie gerne haben

Zu guter Letzt empfehle ich Ihnen, dass Sie achtsam mit sich selbst umgehen. Das sind alles Methoden, die sie nur ein wenig Zeit kosten. Allerdings sind die Auswirkungen fantastisch, wie ich immer wieder feststellen kann.

Und seien Sie nicht so streng mit sich selbst. Wie überall braucht es bei jeder Gewohnheit auch etwas Disziplin, die Sie mit Sicherheit haben und Sie werden sehen, dass Sie sich in wenigen Tagen schon besser fühlen werden.

Die Welt dreht sich immer schneller und deshalb ist es so wichtig, dass wir Menschen einen Gang zurückschalten und öfters mal in uns hineinhören, damit wir die Möglichkeit haben, dass unser Kopf und unser Körper abschalten kann.

Und nun viel Spaß mit den Übungen 🙂

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